FAQ
Hier findest du die passenden Fragen rund um unseren CO₂ Ausweis und über die Verwendung davon.
Ab 1. Januar 2023 gilt das Stufenmodell und soll den Mieter entlasten. Die CO₂-Steuer soll zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt werden. Das bedeutet, dass wenn ein Wohngebäude eine schlechte Energiebilanz hat, das heißt einen CO₂-Ausstoß über 52 Kilogramm pro Quadratmeter, dann muss der Vermieter 90% und der Mieter 10% der Steuer bezahlen. Zehn Stufen wurden geplant, bei jeder Stufe nimmt der Anteil, den der Vermieter zahlen soll ab.
Wenn staatliche Regulierungen die Möglichkeit der Energieerneuerung für die Eigentümer deutlich einschränken, müssen sie weniger zum CO₂-Preis beitragen. Das können Auflagen des Denkmalschutzes sein, die eine Dämmung der Wände verhindern können. Oder die Situation in Umweltschutzgebieten, wo strengere Anforderungen an äußere Veränderungen gestellt werden.
Die Kosten der CO₂-Steuer für gewerbliche Immobilien, soll nach der aktuellen Konzeption, zu 50% auf den Vermieter und 50% auf den Mieter aufgeteilt werden. Diese Aufteilung kann aber auch anders sein, aber nur wenn sie vertraglich vereinbart wurde. Bis 2025 soll es auch für gewerbliche Immobilien ein Stufenmodell geben.
Der Energieausweis ist ein Dokument, das Auskunft über die Energieeffizienz einer Immobilie gibt. Der Ausweis dient möglichen Mietern oder Käufern dazu, eine Idee von den anzufallenden Energiekosten einer Immobile zu erhalten.
Die CO₂-Steuer sollte Menschen und Unternehmen dazu anregen, auf klimafreundlichere Alternativen zu wechseln, sei es Strom, Heizung oder auch Mobilität. Das bedeutet, dass jeder, der CO₂ erzeugt, auch im Rahmen dieser Abgabe dafür bezahlen muss – basierend auf einem Festpreis pro produzierter Tonne CO₂.
Ein wichtiger Aspekt wäre der Wechsel zu einem Ökostromanbieter mit einem Gütesiegel. Man kann auch beispielsweise Thermostate verbauen, die die Raumtemperatur zu bestimmten Zeiten automatisch regeln. Ein weitere Möglichkeit ist, auf Energiesparlampen oder LEDs umzusteigen, genau so wie elektronische Geräte auszuschalten und nicht nur auf Standby weiterlaufen zu lassen wenn man sie nicht braucht.